Peter-Kauertz-Platz in Neurath wird bis 2027 neu gestaltet – Bürger mit im Boot
Philipp MeyerPeter-Kauertz-Platz in Neurath wird bis 2027 neu gestaltet – Bürger mit im Boot
Die Pläne zur Neugestaltung des Peter-Kauertz-Platzes in Neurath nehmen im Rahmen des übergeordneten Projekts Kraftwerksdörfer in Grevenbroich konkrete Formen an. Die Initiative zielt darauf ab, die Ortskerne von Frimmersdorf und Neurath durch die Verbindung praktischer Bedürfnisse mit städtebaulicher Gestaltung zu modernisieren. Anwohner, Planer und lokale Verantwortliche arbeiten weiterhin Hand in Hand, um die Zukunft dieser zentralen öffentlichen Räume mitzugestalten.
Der aktuelle Masterplan für den Peter-Kauertz-Platz sieht vor, die Anforderungen an Parkflächen mit weiteren Entwicklungszielen in Einklang zu bringen. Verschiedene Gestaltungsvarianten wurden ausgearbeitet und werden auf der dritten Dorfkonferenz am 6. Februar 2026 um 17:30 Uhr in Frimmersdorf diskutiert. Ein viertes Treffen in Neurath soll folgen, um die kontinuierliche Einbindung der Bürgerschaft zu gewährleisten.
Das Aachener Planungsbüro Planungsgruppe MWM leitet den Gestaltungsprozess und arbeitet eng mit der Stadtverwaltung Grevenbroich zusammen. Zu ihren Aufgaben gehört die Ausarbeitung von Konzepten für den Kirchplatz in Frimmersdorf sowie den Peter-Kauertz-Platz, wobei besonderer Wert auf Funktionalität, Ästhetik und gesellschaftlichen Mehrwert gelegt wird. Technische Vorarbeiten wie Bestandsaufnahmen und geotechnische Untersuchungen laufen bereits, um die Umgestaltung vorzubereiten.
Die Finanzierung bleibt ein entscheidender Schritt: Der Förderantrag soll im März 2026 eingereicht werden. Allerdings wird mit einer längeren Bearbeitungszeit gerechnet, sodass der voraussichtliche Baubeginn erst für Ende 2027 angesetzt ist. Bis dahin sorgen regelmäßige Abstimmungen zwischen Planern, Verwaltung und Anwohnern dafür, dass das Projekt auf Kurs bleibt.
Die Neugestaltung des Peter-Kauertz-Platzes und des Frimmersdorfer Kirchplatzes hängt weiterhin von der engen Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und der lokalen Gemeinschaft ab. Sobald die Finanzierung gesichert ist, könnten die Bauarbeiten bis Ende 2027 beginnen und die Plätze in moderne, funktionale Treffpunkte für die Bewohner verwandeln.






