Porsche steigt mit vier Werksautos in die Formel E ein – und verlässt Le Mans

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Ein schwarzer Nissan-Sportwagen mit Cartoon-Plakaten im Hintergrund und einem kleinen Zitat unten.

Porsche steigt mit vier Werksautos in die Formel E ein – und verlässt Le Mans

Porsche erweitert sein Engagement in der Formel E und wird in der Saison 2026/27 mit einem neuen Werksteam an den Start gehen. Der Schritt erfolgt im Zuge einer strategischen Neuausrichtung des Herstellers, der sich zunehmend vom Langstreckenrennsport – einschließlich der 24 Stunden von Le Mans – verabschiedet. Gleichzeitig gibt es Spekulationen, dass der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven mit einem werksunterstützten Cockpit in die Serie einsteigen könnte.

Ab 2027 wird Porsche nicht mehr in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und in Le Mans antreten. Damit endet eine äraprägende Phase: Der Sportwagenhersteller feierte in dem legendären 24-Stunden-Rennen insgesamt 19 Siege. Trotz früherer Gerüchte über eine mögliche Fortsetzung des WEC-Engagements mit Penske Motorsport hat die Marke nun ihren Rückzug bestätigt, um sich voll auf den elektrischen Rennsport zu konzentrieren.

In der Formel-E-Saison 2026/27 wird Porsche mit vier Werksfahrzeugen an den Start gehen – doppelt so viele wie bisher. Diese Aufstockung fällt zusammen mit der Einführung der Gen4-Boliden, den leistungsstärksten Fahrzeugen der Seriengeschichte. Der Hersteller strebt an, in der Formel E eine langfristige „Dynastie“ aufzubauen, ähnlich seiner früheren Dominanz im Langstreckensport.

Porsches Verpflichtung in der Formel E erstreckt sich mindestens bis 2030. Der Konzernchef betont das attraktive Kosten-Nutzen-Verhältnis der Serie im Vergleich zu anderen Motorsport-Kategorien. Neben den Werksteams plant Porsche die Unterstützung eines zusätzlichen Kundenteams, was den Konkurrenzdruck auf Rivalen wie McLaren und Avalanche erhöhen dürfte.

In jüngster Zeit wird der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven mit einem werksunterstützten Platz in Porsches Formel-E-Programm in Verbindung gebracht. Zwar gibt es noch keine offizielle Bestätigung, doch die zeitliche Abstimmung der Expansion deutet auf mögliche Chancen für neue Talente hin.

Mit vier Werksfahrzeugen und einem unterstützten Kundenteam wird Porsches erweitertes Formel-E-Engagement ab 2026 an den Start gehen. Der Rückzug aus der WEC und Le Mans unterstreicht die klare Fokussierung auf den elektrischen Rennsport, mit langfristigen Plänen bis 2030. Die Einführung der Gen4-Boliden und potenzielle Neueinsteiger wie Güven könnten die Wettbewerbslandschaft der Serie nachhaltig verändern.

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