Rassistische Beleidigungen gegen Melkamu Frauendorf erschüttern Regionalliga-Spiel
Emma SchmidtRassistischer Vorfall bei Regionalliga-Spiel - Rassistische Beleidigungen gegen Melkamu Frauendorf erschüttern Regionalliga-Spiel
Ein Spiel der Regionalliga Südwest zwischen Kickers Offenbach und den Stuttgarter Kickers endete mit einem torlosen 0:0-Unentschieden. Während der Partie wurde Melkamu Frauendorf von den Stuttgarter Kickers von Zuschauern rassistisch beleidigt. Beide Vereine verurteilten den Vorfall anschließend als schockierend und inakzeptabel.
Die gegen Frauendorf gerichteten Beleidigungen wurden in einer gemeinsamen Erklärung von Kickers Offenbach und den Stuttgarter Kickers als „abscheuliche rassistische Beschimpfungen“ bezeichnet. Der Vorfall wurde unmittelbar nach dem Geschehen den Behörden gemeldet.
Rainer Lorz, Präsident der Stuttgarter Kickers, betonte, dass solches Verhalten im Fußball keinen Platz habe. Sein Amtskollege bei Kickers Offenbach, Joachim Wagner, zeigte sich solidarisiert mit Frauendorf und bekräftigte das Engagement seines Vereins für Fairness, Respekt und Vielfalt. Bisher wurde laut einer Polizeisprecherin noch kein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Vereine haben eine klare Haltung gegen die Vorfälle eingenommen. Sie stehen weiterhin hinter Frauendorf und vertreten ihre Werte. Die Behörden sind über den Vorfall informiert, haben jedoch noch keine formellen Ermittlungen aufgenommen.






