Rentnerpartei Deutschlands kämpft für höhere Renten und Bürgerbeteiligung
Mia SchmitzRentnerpartei Deutschlands kämpft für höhere Renten und Bürgerbeteiligung
Rentnerpartei Deutschlands (RPD) – Neue politische Kraft mit Fokus auf Seniorenrechte
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde in Deutschland eine neue Partei gegründet, die sich für die Rechte von Rentnern einsetzt. Die Rentnerpartei Deutschlands (RPD) entstand im September 2023 in Tübingen. Trotz wachsender Präsenz verfügt sie derzeit in keinem Landesparlament über Mandate.
Die RPD hat bereits Landesverbände in sechs Bundesländern aufgebaut: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Dennoch hat sie bis Februar 2026 noch keine Kandidaten für Bundestags- oder Landtagswahlen aufgestellt.
Im Mittelpunkt des Parteiprogramms stehen soziale Sicherheit und Rentenpolitik. Die RPD fordert eine Mindestrente von 1.300 Euro monatlich für alle, die seit 50 Jahren in Deutschland leben und gemeldet sind. Ein weiterer zentraler Vorschlag ist ein jährlicher steuerfreier Grundfreibetrag von 15.600 Euro für alle Bürger. Zudem soll nach Willen der Partei auch Beamte, Selbstständige und Berufspolitiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Über die Rentenpolitik hinaus setzt sich die RPD für verbindliche Volksabstimmungen auf allen staatlichen Ebenen ein. Außerdem verlangt sie die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, einer nach der deutschen Wiedervereinigung eingeführten Abgabe. Als gemäßigtes Sammelbecken positioniert sich die Partei und behauptet, viele Wähler fühlten sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten.
Die RPD bleibt eine kleine, aber lautstarke Interessensvertretung für Rentner und Steuerreformen. Ohne gewählte Abgeordnete hängt ihr Einfluss bisher von künftigen Wahlerfolgen ab. Ihre Politik zielt auf finanzielle Absicherung älterer Bürger und eine stärkere Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen.
RPD Strengthens Presence in Baden-Württemberg with New Policy Demands
The Rentnerpartei Deutschlands has expanded its focus in Baden-Württemberg, introducing new demands. Key developments include:
- 185 members in the state, led by Landesvorsitz Volker Rudolph.
- A 2026 Landtagswahlprogramm now includes bezahlbares Wohnen and Pflegereform as core issues.
- The party's policy platform has grown beyond renten-focused goals to address broader social concerns.






