SC Freiburg startet Spendenaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
Emma SchmidtSC Freiburg startet Spendenaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
SC Freiburg sammelt vor Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin Spenden für die Ukraine
Vor dem anstehenden Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Union Berlin mobilisiert der SC Freiburg die Unterstützung für die Ukraine. Der Verein hat am Stadion eine Spendenaktion gestartet, um das Traumazentrum Maisternia in Lwiw (Lemberg) zu unterstützen. Fans können sich beteiligen, indem sie Pfandbecher zurückgeben – der gesamte Erlös fließt direkt in das Projekt.
An der Initiative wirken der SC Freiburg, das Kollektiv Kultur.Konvoi, die ehemalige Spielerin Carmen Höfflin sowie der Musiker Rüdiger Linhof von den Sportfreunde Stiller mit. Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Freiburg und der schwer vom Krieg betroffenen Stadt Lwiw zu stärken.
Während der Partie wird die Sängerin Daria Kudryk den Song Another Love live aus Lwiw performen. Die Zuschauer im Stadion sind aufgerufen, mitzusingen – ein Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität.
Jede Spende, die über die Pfandbecher-Aktion eingeht, wird vom SC Freiburg verdoppelt. Auch die Stadt Freiburg hat zugesagt, den gesammelten Betrag zu verzehnfachen – am Ende kommt also das Vierfache der ursprünglichen Summe zusammen. Die Aktion steht für den wachsenden Zusammenhalt zwischen deutschen und ukrainischen Kommunen: Seit 2022 haben sich über 250 städtische Partnerschaften gebildet, darunter Trier mit Isjum, Wesel mit Saporischschja, Erlangen mit Browary und Frankfurt mit Lwiw.
Die Spendenaktion soll dringend benötigte Mittel für Maisternia bereitstellen, ein Traumazentrum, das in Lwiw Kriegsopfer behandelt. Durch die Beteiligung von Fans, Verein und Stadt entsteht so eine beträchtliche Summe. Gleichzeitig unterstreicht die Aktion die vertieften Beziehungen zwischen deutschen und ukrainischen Gemeinden in Zeiten des Krieges.