30 March 2026, 18:20

Solaris startet 2026 mit radikaler Führungsreform in neue Ära

Europäischer Zentralbank-Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, nachts mit beleuchteten Gebäuden, Bäumen, Straßenlaternen, Lichtern und Fußgängern unter einem bewölkten Himmel.

Solaris startet 2026 mit radikaler Führungsreform in neue Ära

Solaris, Europas führende Embedded-Finance-Plattform, kündigt zum Jahresbeginn 2026 einen umfassenden Wechsel in der Unternehmensführung an. Das Unternehmen, das erst kürzlich von der SBI-Gruppe in einem 140-Millionen-Euro-Deal übernommen wurde, bereitet sich unter neuer Führung auf die nächste Wachstumsphase vor. Zu den wichtigsten Personalien zählen der Abschied des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Carsten Höltkemeyer und die Berufung von Steffen Jentsch zu seinem Nachfolger.

Höltkemeyer hatte Solaris über Jahre hinweg durch eine Phase rasanten Wachstums geführt, bevor er Ende 2025 aus dem Amt schied. Unter seiner Ägide festigte das Unternehmen seine Position in Europa, baute seine Kundenbasis auf über 250 Partner aus und steigerte den Jahresumsatz um durchschnittlich 40 Prozent pro Jahr – ein Tempo, das Konkurrenten wie Railsr oder Thought Machine deutlich hinter sich ließ. Zudem sicherte sich die Plattform erhebliche Finanzmittel, darunter eine 100-Millionen-Euro-Serie-E-Finanzierungsrunde, während viele Mitbewerber in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld kämpften.

Anfang 2024 hatte die japanische SBI-Gruppe im Rahmen einer 140-Millionen-Euro-Serie-G-Finanzierung die Mehrheit an Solaris erworben. Dieser Schritt folgte auf eine dreijährige Offensive des Unternehmens, in der es seine Marktführerschaft ausbaute. Zu den operativen Meilensteinen zählten etwa die Migration des ADAC-Kreditkartenportfolios auf die eigene Plattform sowie der Aufbau einer robusteren regulatorischen Widerstandsfähigkeit.

Als neuer Vorstandsvorsitzender übernimmt nun Steffen Jentsch, der zuvor als Chief Information Officer und Chief Process Officer bei der flatexDEGIRO AG und der flatexDEGIRO Bank AG tätig war. Seine Berufung geht mit einem weiteren Führungswechsel einher: Ansgar Finken, bisheriger Chief Risk Officer, scheidet aus dem Unternehmen aus; seine Nachfolge tritt Matthias Heinrich an.

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Das neue Führungsteam wird in den kommenden Monaten die strategische Ausrichtung von Solaris finalisieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Skalierung des Geschäftsmodells bei gleichzeitiger Einhaltung aller Compliance-Anforderungen in ganz Europa. Zudem deutete das Unternehmen an, in Kürze weitere Verstärkungen in der Führungsetage bekannt zu geben.

Mit der neu aufgestellten Führungsebene will Solaris seine Expansionsstrategie verfeinern. Dank der jüngsten Finanzspritze und der erreichten regulatorischen Fortschritte ist das Unternehmen gut positioniert, um seine führende Rolle im Embedded-Finance-Sektor auszubauen. Nun wird sich zeigen, ob es dem neuen Team gelingt, den Wachstumskurs beizubehalten – und dabei die dynamischen Veränderungen im europäischen Finanzmarkt erfolgreich zu navigieren.

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