05 May 2026, 20:16

Tankrabatt enttäuscht: Warum Autofahrer kaum von der Spritpreissenkung profitieren

Grafik, die die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit zwei Linien, die den Preisverlauf über die Zeit darstellen, einer abnehmenden (blau) und einer zunehmenden (grün).

Tankrabatt enttäuscht: Warum Autofahrer kaum von der Spritpreissenkung profitieren

Deutschlands Spritrabatt bringt weniger Ersparnis als versprochen

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Der am 1. Mai eingeführte Tankrabatt hat an den Zapfsäulen nicht die versprochenen vollen Einsparungen gebracht. Autofahrer spüren nur einen Bruchteil der steuerlichen Entlastung von 17 Cent pro Liter. Die Maßnahme sollte die Kosten senken, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Seit Einführung des Rabatts sind die Dieselpreise im Schnitt lediglich um 4 Cent pro Liter gefallen – deutlich weniger als die angestrebten 17 Cent. Branchenkenner führen dies auf die starke Abhängigkeit Deutschlands von importiertem Diesel zurück, was die Weitergabe der Steuersenkung begrenzt. Ähnlich sieht es bei Superbenzin aus, wo die durchschnittliche Ersparnis bei 12 Cent pro Liter liegt.

Zwar sanken die Spritpreise kurzfristig, doch der Verbrauch blieb weitgehend unverändert. Angesichts anhaltender globaler Lieferengpässe gibt es keine spürbare Nachfrageveränderung bei Diesel und Benzin. Kritiker weisen zudem darauf hin, dass der Rabatt vor allem einkommensstärkere Haushalte begünstigt, da diese in der Regel mehr fahren und mehr für Sprit ausgeben.

Bisher hat die Steuerentlastung der Regierung den Autofahrern nur teilweise Erleichterung verschafft. Die Preise für Diesel und Benzin bleiben höher als erwartet, während der Verbrauch nicht merklich sinkt. Die Wirkung der Maßnahme wird weiterhin durch Lieferprobleme und eine ungleiche Verteilung der Vorteile eingeschränkt.

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