04 April 2026, 04:15

Türkei kehrt nach 24 Jahren mit knappen 1:0-Sieg zur Fußball-WM 2026 zurück

Eine große Menge marschiert während des Berlin Pride 2019 die Straße entlang, viele tragen Kappen und Goggles, einige halten Fahnen, mit Bannern, Laternenmasten, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Türkei kehrt nach 24 Jahren mit knappen 1:0-Sieg zur Fußball-WM 2026 zurück

Die Türkei hat sich nach einem spannungsgeladenen Qualifikations-Playoff-Finale einen Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Die Mannschaft besiegte den Kosovo mit 1:0 in Pristina und beendete damit eine 24-jährige Wartezeit auf eine Rückkehr zur größten Bühne des Fußballs. Fans in ganz Europa, darunter auch in Berlin, feierten den Sieg auf den Straßen.

Das entscheidende Spiel fand in der kosovarischen Hauptstadt statt, wo ein einziges Tor den Ausschlag gab. Kerem Aktürkoğlu traf in der 53. Minute und bescherte der Türkei die Führung, die sie bis zum Schlusspfiff verteidigte. Die Qualifikation ist bereits die dritte WM-Teilnahme des Landes nach den Turnieren 1954 und 2002.

In Berlin versammelten sich Hunderte Anhänger entlang des Kurfürstendamms, um das Ergebnis zu bejubeln. Autokorsos schwenkten türkische Flaggen, während vereinzelte Feuerwerke die Nacht erleuchteten. Trotz der Euphorie blieben die Feierlichkeiten weitgehend friedlich.

Die letzte WM-Teilnahme der Türkei datiert aus dem Jahr 2002, als das Team nach einem Sieg gegen den Mitgastgeber Südkorea Dritter wurde. Dieses Turnier bleibt ihr größter Erfolg – mit einem Halbfinaleinzug, bevor sie gegen den späteren Weltmeister Brasilien ausschieden. Bei der Ausgabe 2026 kehrt die Türkei nach mehr als zwei Jahrzehnten auf die weltweite Bühne zurück.

Die türkische Gemeinschaft in Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis zur Arbeitsmigration im Jahr 1961 reicht. Heute beherbergt die Stadt eine der größten türkischstämmigen Bevölkerungsgruppen Deutschlands, mit Persönlichkeiten wie dem Politiker Cem Özdemir, der ihren wachsenden Einfluss verkörpert. Özdemir wurde als erster Politiker türkischer Herkunft Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes und steht damit für die politische und kulturelle Prägung der Gemeinschaft.

Der Sieg sichert der Türkei die Teilnahme an der erweiterten WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Die Fans blicken nun voller Vorfreude auf das Turnier, bei dem das Team erstmals seit dem historischen Auftritt 2002 wieder antreten wird. Die Qualifikation entfacht zudem neuen Stolz in türkischen Communities weltweit – von Berlin bis darüber hinaus.

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