Volksbank im Rheinland vollendet Fusion mit VR-Bank Aachen und stärkt ihre Marktposition
Philipp MeyerVolksbank im Rheinland vollendet Fusion mit VR-Bank Aachen und stärkt ihre Marktposition
Volksbank im Rheinland schließt Fusion mit VR-Bank Region Aachen ab und markiert Meilenstein in ihrer Entwicklung
Die Volksbank im Rheinland hat ihre Fusion mit der VR-Bank Region Aachen abgeschlossen und damit einen bedeutenden Schritt in ihrem Wachstum vollzogen. Gleichzeitig gab die Bank Veränderungen in ihrer Führungsetage bekannt: Mehrere langjährige Mitglieder scheiden aus dem Aufsichtsrat aus. Die Beschlüsse wurden während der Generalversammlung 2025 gefasst, die zudem den Jahresabschluss absegnete und eine Dividende für die Mitglieder billigte.
Die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen wurde offiziell besiegelt, nachdem die Generalversammlung die Finanzzahlen für 2025 gebilligt hatte. Die vereinigte Bank verfügt nun über eine Bilanzsumme von rund 2,79 Milliarden Euro und verwaltet Kundeneinlagen von über 6 Milliarden Euro. Mit etwa 28.500 Mitgliedern zählt sie weiterhin zu den größten Genossenschaftsverbänden in Mönchengladbach und der weiteren Region.
Im Rahmen der Versammlung verabschiedeten sich vier prägende Persönlichkeiten aus dem Aufsichtsrat. Fred Hendricks, der den Vorsitz innehatte, leitete seine letzte Generalversammlung, bevor er sein Amt niederlegte. Zusammen mit ihm schieden Karl Peter Kürten, Philipp Mansour und Heinz Theißen aufgrund von Altersgrenzen oder persönlichen Gründen aus ihren Positionen aus.
Als Würdigung ihrer Verdienste erhielten Hendricks, Kürten und Theißen jeweils die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV). Hendricks wurde für seine jahrzehntelange Führungsrolle bei der strategischen Ausrichtung der Bank geehrt. Kürten erhielt die Auszeichnung für seine Begleitung zentraler Fusionen, während Theißen für sein Engagement seit 1991 gewürdigt wurde.
Der Aufsichtsrat wird nun um Vertreter der ehemaligen VR-Bank Region Aachen sowie Arbeitnehmervertreter erweitert. Die Generalversammlung stimmte zudem einer Dividende von vier Prozent für die Mitglieder auf Basis der Finanzzahlen 2025 zu.
Die Fusion und die Neuaufstellung der Führung ebnen der Volksbank im Rheinland den Weg in eine neue Phase. Die erweiterte Struktur und die modernisierte Governance spiegeln das wachsende Volumen der Bank sowie ihr Bekenntnis zur Mitgliedervertretung wider. Die beschlossene Dividende und die soliden Finanzkennzahlen unterstreichen dabei ihre Stabilität auf dem weiteren Wachstumskurs.






