VR Bank Fulda und Main-Kinzig-Büdingen wollen zur Großbank fusionieren
Emma SchmidtVR Bank Fulda und Main-Kinzig-Büdingen wollen zur Großbank fusionieren
VR Bank Fulda und VR Bank Main-Kinzig-Büdingen planen Fusion
Die VR Bank Fulda und die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen haben ihre Absicht bekannt gegeben, sich zusammenzuschließen. Die neue VR RegionalBank würde damit zu einer der größten Genossenschaftsbanken Hessens aufsteigen – mit einem kombinierten Geschäftsvolumen von rund 6,9 Milliarden Euro. Der Schritt folgt auf ein Wachstumsjahr der VR Bank Fulda, die ihre Bilanzsumme 2025 deutlich ausbauen konnte.
Im Jahr 2025 stieg das Gesamtvermögen der VR Bank Fulda auf 2,635 Milliarden Euro (2024: 2,566 Mrd. Euro). Auch die Kundeneinlagen legten zu und erreichten 5,364 Milliarden Euro (2024: 5,099 Mrd. Euro). Die Spareinlagen kletterten auf 2,072 Milliarden Euro, während das Kreditvolumen auf 1,739 Milliarden Euro anwuchs.
Die Bank engagierte sich zudem stark in der Region: Über ihre Spendenplattform unterstützte sie mehr als 338 Vereine und Initiativen, wobei 118.000 Euro aus privaten Spenden stammten. Mit 375 Beschäftigten – darunter Auszubildende und Studierende – leistete sie einen wichtigen Beitrag zum lokalen Arbeitsmarkt. Die Gewerbesteuerzahlungen beliefen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.
Nun steht die Fusion noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung. Im Frühjahr 2026 werden die Vertreterversammlungen beider Banken über den Zusammenschluss abstimmen – für eine Annahme ist in beiden Gremien eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.
Bei erfolgreicher Fusion würde die VR RegionalBank zu den führenden genossenschaftlichen Kreditinstituten Hessens zählen. Der Zusammenschluss würde stärkere Finanzkraft und eine breitere Kundenbasis mit sich bringen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Delegierten im kommenden Jahr.






