Warnstreik in Wiesbaden: ver.di kämpft für 7 Prozent mehr Lohn und faire Arbeitsbedingungen
Emma SchmidtWarnstreik in Wiesbaden: ver.di kämpft für 7 Prozent mehr Lohn und faire Arbeitsbedingungen
Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in Wiesbaden am Freitag geplant
Am kommenden Freitag wird die Gewerkschaft ver.di in Wiesbaden zu einem Warnstreik aufrufen. Betroffen sind Ministerien, Behörden sowie das Hessische Staatstheater. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
Ab 10 Uhr werden sich die Streikenden am Schiller-Denkmal vor dem Staatstheater versammeln. Ihre zentralen Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung von 7 Prozent für die rund 58.000 Beschäftigten – mindestens jedoch 300 Euro mehr im Monat. Zudem soll die Jahresprämie auf 100 Prozent eines Monatsgehalts angehoben werden.
Auszubildende verlangen zusätzlich 200 Euro monatlich sowie unbefristete Arbeitsverträge nach Abschluss ihrer Ausbildung. Praktikant:innen und Auszubildende sollen darüber hinaus einen Wohnkostenzuschuss von 50 Euro erhalten. Studierende in Werkverträgen pochen auf die Einbeziehung in Tarifverträge.
Die Gewerkschaft besteht darauf, dass Tarifergebnisse zeitgleich und in gleichem Maße auch für Beamt:innen gelten müssen. Ihre Botschaft ist klar: Wer arbeitet, verdient Respekt.
Der Streik unterstreicht, wie sich Landesbedienstete aktiv für faire Bezahlung, sichere Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. Die Forderungen reichen von Lohnerhöhungen über Wohnunterstützung bis hin zu mehr Jobstabilität für alle betroffenen Gruppen.






