29 April 2026, 16:27

Wie ein verfallenes Juwel in der Provence zu neuem Glanz erwacht

Ein altes Buch mit schwarzem Hintergrund, das eine detaillierte Karte von Frankreich zeigt, einschließlich geografischer Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte, mit Text, der zusätzliche Informationen bietet.

Wie ein verfallenes Juwel in der Provence zu neuem Glanz erwacht

Ein historisches Anwesen in Cotignac, Frankreich, hat nach Jahrzehnten des Verfalls wieder seine Türen geöffnet.Lou Calen, einst eine Kriegszuflucht und später ein berühmtes Hotel, empfängt unter neuer Leitung wieder Gäste. Seine Geschichte beginnt mit einem kleinen Mädchen, dem Geschenk eines Soldaten und einer Reise, die Kontinente überspannt.

Aus einem ruhigen Rückzugsort ist ein lebendiger Treffpunkt geworden – mit Kunstzentrum, Bar und Gästezimmern. Die Wiederbelebung des Anwesens weckt Erinnerungen an seine glamouröse Vergangenheit, als hier Stars wie David Bowie logierten.

Im Jahr 1944 erhielt die zehnjährige Huguette anlässlichen des Befreiungstags von Cotignac einen Ring von einem amerikanischen Soldaten. Jahrzehnte später kaufte sie ein Haus im selben Dorf und nannte es Lou Calen – ein Anwesen, das einst Waisenkinder unter der Obhut von Nonnen beherbergt hatte.

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1972 verwandelte Huguette das Haus in ein Hotel mit Restaurant. Schnell entwickelte es sich zu einem Anziehungspunkt für Prominente, darunter David Bowie und Mitglieder von Pink Floyd. Doch 1999 schloss das Hotel, und das Gebäude stand über 20 Jahre lang leer.

Ursprünglich hatte Huguette Lou Calen für die Hälfte des geforderten Preises erworben, nachdem sie mit den Besitzerinnen, den Schwestern des Ordens, verhandelt hatte. Später zog sie nach Palm Springs, wo sie ein weiteres Restaurant eröffnete. Dort traf sie den amerikanischen Soldaten wieder, der ihr als Kind den Ring geschenkt hatte.

In jüngster Zeit erwarb der kanadische Unternehmer Graham Porter das verlassene Anwesen. Er restaurierte es und fügte ein Kunstzentrum, eine Bar, ein Restaurant und Gästezimmer hinzu. Das neue Lou Calen zieht heute ein internationales Publikum an – mit den meisten Besuchern aus den USA.

Obwohl Huguette nicht mehr die Besitzerin ist, bleibt sie mit Lou Calen verbunden. Sie veröffentlichte ein Kochbuch, das die provenzalischen Gerichte feiert, die einst in seiner Küche zubereitet wurden.

Die Wiedereröffnung von Lou Calen beendet eine lange Phase der Stille für das historische Anwesen. Heute verbindet der Ort seine reiche Vergangenheit mit moderner Gastfreundschaft und lockt Gäste aus aller Welt an. Huguettes Vermächtnis lebt weiter – in den Geschichten, dem Essen und dem neuen Leben des Ortes, den sie einst ihr Zuhause nannte.

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