Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro
Philipp MeyerZoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro
Deutsche Zollbeamte haben eine Lieferung gefälschter Sturmfeuerzeuge beschlagnahmt und vernichtet. Die aus China importierte Ware war wegen ihrer frappierenden Ähnlichkeit mit originalen Zippo-Produkten aufgefallen. Nach Rücksprache mit dem Markenrechtsinhaber bestätigten die Behörden den Verdacht auf Fälschungen.
Ein bayerisches Handelsunternehmen hatte die Sendung beim Zollamt Konstanz-Autobahn angemeldet. Die Lieferung im Wert von etwa 1.700 Euro weckte bei der Kontrolle Zweifel: Die Beamten stellten fest, dass die Feuerzeuge das Design von Zippo nahezu perfekt kopierten, woraufhin weitere Prüfungen eingeleitet wurden.
Die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll ist bundesweit und in der EU für solche Fälle zuständig. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Markeninhaber und tauscht Informationen mit Zollbehörden im gesamten Land aus. Nach der Bestätigung, dass es sich um Plagiate handelte, wurden die Feuerzeuge beschlagnahmt und vernichtet.
Allein im Jahr 2023 verzeichnete der deutsche Zoll 15.682 Fälle von beschlagnahmten oder vernichteten Fälschungen. Über 25 Millionen gefälschte Artikel wurden in diesem Zeitraum sichergestellt. Dem Markeninhaber bleibt es nun überlassen, zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur einzuleiten.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefälschte Waren an den deutschen Grenzen zu stoppen. Die Zollbehörden arbeiten weiterhin eng mit Markenherstellern zusammen, um Plagiate zu identifizieren und aus dem Verkehr zu ziehen. Je nach Vorgehen des Rechtsinhabers könnte der Importeur mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen.