Brandenburgs Nahverkehr: Tarifeinigung beendet wochenlange Streiks und bringt Lohnerhöhungen
Niklas BrandtBrandenburgs Nahverkehr: Tarifeinigung beendet wochenlange Streiks und bringt Lohnerhöhungen
Kommunale Nahverkehrsbeschäftigte in Brandenburg einigen sich auf neuen Tarifvertrag nach wochenlangen Verhandlungen
Nach wochenlangen Verhandlungen haben die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr Brandenburgs einen neuen Tarifabschluss erzielt. Die Einigung beendet die wiederholten Streiks, die in der gesamten Region Busse und Straßenbahnen lahmgelegt hatten. Die Löhne der Mitarbeiter steigen nun schrittweise über die nächsten 27 Monate an.
Die Gespräche waren zuvor ins Stocken geraten, was zu Warnstreiks führte, die den Verkehr in mehreren Städten bis zu zwei Tage lang unterbrachen. Die Ausstände beeinträchtigten Pendler und ließen Busse und Bahnen stillstehen. Doch kurz vor Ostern gelang der Durchbruch, um weitere Störungen zu vermeiden.
Laut dem neuen Vertrag erhalten die Beschäftigten ab dem 1. April 2026 eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent. Ein Jahr später, ab dem 1. April 2027, folgt eine weitere Anhebung um 2,5 Prozent. Über die gesamte Laufzeit des Tarifvertrags steigen die Löhne insgesamt um 8,1 Prozent – im Schnitt entspricht das einer jährlichen Erhöhung von 3,6 Prozent.
Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter für die ersten drei Monate des Vertrags eine einmalige Zahlung von 160 Euro. Die Vereinbarung wurde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern im brandenburgischen Verkehrssektor ausgehandelt.
Mit dem Abschluss ist die Gefahr weiterer Streiks gebannt, sodass der öffentliche Nahverkehr über die Osterfeiertage reibungslos laufen kann. Die Beschäftigten profitieren nun von schrittweisen Lohnerhöhungen in den kommenden zwei Jahren. Der Tarifvertrag gilt für alle kommunalen Verkehrsmitarbeiter in Brandenburgs Bus- und Straßenbahnnetzen.






