Ohne Bargeld am Bahnhof: Festspiel-Direktor dichtet Eurovision-Hit zu Taxischein um
Mia SchmitzOhne Bargeld am Bahnhof: Festspiel-Direktor dichtet Eurovision-Hit zu Taxischein um
Alfons Haider, der Direktor des Mörbischer Seefestspiele, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest – ohne Bargeld. Als die Taxifahrer seine Kartenzahlung ablehnten, verwandelte er seinen Ärger in ein Lied: Er dichtete Cosmos Eurovision-Hit Tanzschein kurzerhand zu Taxischein um.
Haider benötigte eine Fahrt in den siebten Wiener Bezirk, wo die Taxifahrt 19 Euro gekostet hätte. Doch ohne Bargeld stand er vor einem Problem: Die örtlichen Taxler akzeptierten keine Karte. Ohne Möglichkeit zu zahlen, scherzte er, er werde stattdessen einen Taxigutschein ausstellen.
Von der misslichen Lage inspiriert, arbeitete er Cosmos Tanzschein zu Taxischein um – eine spielerische Protestnote gegen das Zahlungsdilemma. Cosmo selbst nannte Haiders Idee später genial: Aus einer kleinen Unannehmlichkeit wurde so eine kreative Abwandlung eines bekannten Songs.
Der Vorfall spiegelte eine weitverbreitete Frustration von Reisenden wider, die auf Kartenzahlungen angewiesen sind. Haiders humorvolle Reaktion verpasste der Situation jedoch eine unerwartete Wendung. Sein Lied bleibt nun als skurriles Andenken an jene 19-Euro-Taxifahrt.






