Justin Bieber und Usher: Streit auf Oscars-Party wirft Fragen auf
Ein jüngster Streit zwischen Justin Bieber und Usher auf einer After-Show-Party der Oscars hat Spekulationen über ihr Verhältnis geschürt. Die beiden Künstler blicken auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück, in der Usher eine Schlüsselrolle in Biebers frühem Karriereaufstieg spielte. Berichten zufolge kam es zu Spannungen, doch Beteiligte haben die Schwere des Vorfalls heruntergespielt.
Bieber erregte erstmals 2007 Aufmerksamkeit, als seine Gesangsvideos auf YouTube viral gingen. Usher und Scooter Braun entdeckten ihn und nahmen den damals 13-Jährigen unter Vertrag – nach einem Bieterwettstreit gegen Justin Timberlake, der Bieber den Weg zum Superstar ebnete.
Sowohl Bieber als auch Usher wurden einst von Sean "Diddy" Combs gefördert. 2023 wies Bieber öffentlich Gerüchte zurück, als Kind von Diddy missbraucht worden zu sein.
Auf der diesjährigen Oscars-After-Show-Party, ausgerichtet von Jay-Z und Beyoncé, sollen Zeugen bezeugt haben, dass Usher Bieber mit "energischem Zorn" konfrontierte. Die enge Usher-Vertraute Da Brat betonte später jedoch, es habe sich lediglich um eine übertrieben dargestellte Unterhaltung gehandelt. Körperliche Auseinandersetzungen habe es nicht gegeben, und Usher selbst versicherte, er wünsche Bieber nur das Beste – jede Feindseligkeit bestritt er.
Was genau den Streit auslöste, bleibt unklar. Seit Bieber seinen Auftritt bei Usher's Halftime-Show beim Super Bowl 2024 absagte, äußerten sich beide nicht öffentlich dazu. Gemeinsame Projekte oder Kooperationen wurden seither nicht angekündigt.
Trotz der jüngsten Spannungen stand Usher Bieber über die Jahre hinweg stets unterstützend zur Seite. Weder der eine noch der andere hat den Vorfall auf der Party direkt thematisiert – Fragen zu ihrem aktuellen Verhältnis bleiben damit unbeantwortet. Vorerst scheinen beide Künstler getrennte Wege zu gehen.






