Komiker Oleszczak polarisiert mit AfD-Unterstützung und spaltet seine Fangemeinde

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Eine Gruppe von Menschen, die stehen, mit einer Frau auf einem Auto klatschend und zwei anderen drinnen, während ein Mann in einem schwarzen T-Shirt und weißer Mütze Fotos macht und eine Frau neben ihm klatscht.

Komiker Oleszczak polarisiert mit AfD-Unterstützung und spaltet seine Fangemeinde

Der polnisch-deutsche Komiker Wojciech Oleszczak hat mit seiner Unterstützung für die rechtspopulistische AfD eine Kontroverse ausgelöst. In einem jüngsten Interview nannte er Bedenken wegen Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Deutschland als Grund für seine politische Haltung. Die Enthüllung hat seine Fangemeinde gespalten und eine Welle der Kritik von Freunden, Familie und Kollegen ausgelöst.

Oleszczaks Leben nahm früh eine schwierige Wendung. In Polen geboren, zog er im Alter von vier Jahren nach dem Tod seines Vaters nach Deutschland. Seine Mutter, eine ausgebildete Agraringenieurin, fand nur schwer Arbeit und zog ihn und seinen Bruder allein groß, während sie in einem Pflegeheim arbeitete. Aufgewachsen lernte er Deutsch durch das Fernsehen und entdeckte später sein Talent für Comedy, indem er die provokante Figur des Marek Fis erschaff.

Als Marek Fis trieb Oleszczak mit derben Witzen über polnische Klischees – Handwerker, Hooligans, Autodiebe – die Grenzen des guten Geschmacks aus. Sein Programm testete die Grenzen der politischen Korrektheit und erntete sowohl Gelächter als auch Kritik. Trotz seines Erfolgs erreichte seine Karriere einen Tiefpunkt, nachdem er bei der Kölner Produktionsfirma Brainpool unter Vertrag genommen worden war. Er fühlte sich durch deren politische Vorgaben kreativ eingeengt, was zu Depressionen und Alkoholismus führte. Nach einer Entzugstherapie kehrte Oleszczak unter seinem bürgerlichen Namen zur Schauspielerei zurück und übernahm Rollen in Heimatkrimis. Nun hat seine jüngste politische Erklärung die Kontroverse neu entfacht. Er behauptet, die öffentliche Meinung sei ihm gleichgültig geworden, und fühle sich durch seine Entscheidung befreit – selbst als ehemalige Freunde den Kontakt abbrechen und familiäre Spannungen zunehmen.

Oleszczaks Entscheidung, die AfD zu unterstützen, hat die Spaltung unter seinen Anhängern vertieft. Einige loben seine Offenheit, andere lehnen seinen politischen Kurswechsel kategorisch ab. Der Komiker jedoch bleibt trotzig und besteht darauf, dass seine Haltung eine Frage persönlicher Freiheit und nicht öffentlicher Zustimmung sei.

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