Mercedes setzt auf Kostensenkung und verlängerten Kündigungsschutz für 91.000 Beschäftigte

Mercedes setzt auf Kostensenkung und verlängerten Kündigungsschutz für 91.000 Beschäftigte
Mercedes-Benz hat mit seinem Gesamtbetriebsrat eine neue Vereinbarung getroffen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Die Einigung betrifft rund 91.000 Beschäftigte in Deutschland und umfasst sowohl Kostensenkungsmaßnahmen als auch einen verlängerten Kündigungsschutz. Die Änderungen wirken sich auf Löhne, Regeln für Zeitarbeit und Abfindungsprogramme aus – ohne jedoch betriebsbedingte Kündigungen vorzusehen.
Das Unternehmen strebt an, die Produktionskosten bis 2027 um etwa 10 Prozent zu senken. Auch die Materialausgaben und fixen Gemeinkosten sollen im gleichen Umfang reduziert werden. Diese Schritte folgen auf einen Gewinnrückgang im Jahr 2022, der den Konzern zu strengerer Haushaltsdisziplin zwang.
Für die Belegschaft endet die Gewinnbeteiligung gemäß der aktuellen Betriebsvereinbarung nach dem Geschäftsjahr 2025. Unklar bleibt vorerst, wie sich die Löhne ab 2025 entwickeln werden, da noch kein konkretes Entgeltpaket über die branchenüblichen Tarifverhandlungen hinaus vorliegt. Die tariflichen Erhöhungen aus dem bestehenden Flächentarifvertrag werden künftig halbiert, wobei die Differenz aus den übertariflichen Zulagen ausgeglichen wird. Die Vereinbarung verlängert zudem die Beschäftigungssicherung, bekannt als "Zusi", bis Ende 2034. Ein Abfindungsprogramm wird Mitarbeitenden in indirekten Bereichen angeboten, doch Zwangsentlassungen sind nicht geplant. Stattdessen setzt das Modell auf freiwillige Teilnahme beider Seiten. Die Grundgehälter von Vorstand, Führungskräften und nicht gewerkschaftlich organisierten Teamleitungen werden 2025 eingefroren. Gleichzeitig wird der Einsatz von Zeitarbeit in der Produktion ausgeweitet, während bestimmte Vergütungsbestandteile gekürzt werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Abläufe zu verschlanken und gleichzeitig langfristige Arbeitsplatzgarantien zu erhalten.
Die Vereinbarung verbindet Kostensenkungen mit einem verlängerten Beschäftigungsschutz für nahezu alle deutschen Mitarbeitenden. Die Belegschaft muss Veränderungen bei der Gewinnbeteiligung und den Zulagen hinnehmen, während die Gehälter der Führungsebene 2025 unverändert bleiben. Künftige Lohnverhandlungen werden von den Gesprächen zwischen Mercedes-Benz, der IG Metall und den regionalen Metalltarifverträgen abhängen.

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