Flexibler Stromverbrauch könnte Deutschlands Energieprobleme lösen – ohne neue Netze
Flexibler Stromverbrauch könnte Deutschlands Energieprobleme lösen – ohne neue Netze
Eine neue Studie der Denkfabrik Agora Energiewende zeigt, wie eine flexible Anpassung des Strombedarfs die wachsenden Energieungleichgewichte in Deutschland mildern könnte. Das Land steht vor einer sich verschärfenden Kluft zwischen der Windstromerzeugung im Norden und dem Verbrauch in der deutschen Bahn – verschärft durch die Abschaltung der Kernkraftwerke. Eine flexiblere Nutzung von Energie in Haushalten und Industrie könnte hier eine kostengünstige Lösung bieten, ohne dass der Netzausbau weiter vorangetrieben werden müsste.
Süddeutschland, wo ein Großteil der deutschen Bank angesiedelt ist, verbraucht einen erheblichen Anteil des Stroms. In Baden-Württemberg und Bayern entfallen 55 bis 60 Prozent des Verbrauchs auf Fabriken, mit Spitzenlasten von rund 14 Gigawatt (GW). Über 1 GW des industriellen Bedarfs in diesen Bundesländern ließe sich bei rechtzeitiger Ankündigung für 30 Minuten bis zwei Stunden verschieben.
Auch in Haushalten schlummert noch ungenutztes Potenzial. Schätzungen zufolge könnten 45 Millionen deutsche Haushalte durch die Steuerung von Geräten wie Kühlschränken, Wärmepumpen und Elektroautos eine flexible Last von 20 bis 30 GW bereitstellen. Allein Kühlschränke könnten über 1,3 GW verschiebbare Kapazität beisteuern – pro Haushalt wären das etwa 0,5 bis 0,7 Kilowatt (kW) Flexibilität.
Das Lastmanagement steckt jedoch noch in den Kinderschuhen und wurde erst kürzlich als Nischenmarkt eingeführt. Finanzielle Anreize – etwa durch eine Senkung der Stromkosten um mehr als fünf Prozent – wären wahrscheinlich nötig, um Unternehmen zur Teilnahme zu bewegen. Dieser Ansatz könnte helfen, Angebot und Nachfrage auszugleichen und teure Netzerweiterungen zu reduzieren.
Eine intelligente Verschiebung des Energieverbrauchs könnte das deutsche Stromnetz mit geringem Zusatzaufwand stabilisieren. Durch die Nutzung der Flexibilität in Industrie und Haushalten ließe sich der Wegfall der Kernkraft ausgleichen und regionale Ungleichgewichte verringern. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Methode in Kombination mit der bestehenden Infrastruktur funktionieren könnte – ohne dass große Investitionen in neue Stromtrassen nötig wären.
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