Freiburger Wirtschaftsforum: Wie Parteien die Zukunft der regionalen Wirtschaft gestalten wollen

Mia Schmitz
Mia Schmitz
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Ein Plakat mit fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, trägt die Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."Mia Schmitz

Freiburger Wirtschaftsforum: Wie Parteien die Zukunft der regionalen Wirtschaft gestalten wollen

Vorwahl-Wirtschaftsforum in Freiburg: Lokale Politiker und Wirtschaftsführer diskutieren wirtschaftliche Prioritäten

Ein Wirtschaftsgipfel im Vorfeld der Landtagswahl in Freiburg brachte lokale Politiker und Spitzenvertreter der Wirtschaft zusammen, um über zentrale wirtschaftliche Herausforderungen zu debattieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie die Sicherung von Fachkräften, der Strukturwandel der Wirtschaft sowie die Zukunft der Automobilbranche in Baden-Württemberg. Vertreter von sechs Parteien – CDU, Grüne, SPD, FDP, Linke und AfD – präsentierten ihre wirtschaftspolitischen Konzepte vor regionalen Unternehmensvertretern.

Das Forum wurde gemeinsam von der Handwerkskammer Freiburg, der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein sowie dem Arbeitgeberverband Südwestmetall organisiert. Diese Verbände vertreten Tausende Unternehmen, darunter rund 16.000 Handwerksbetriebe im südlichen Baden mit über 100.000 Beschäftigten. Ihr Ziel war es, vor der Wahl klarere wirtschaftspolitische Weichenstellungen zu fordern, da frühzeitige Planungssicherheit Unternehmen dabei helfe, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Unternehmensführer nutzten die Veranstaltung, um die Kandidaten zu Industriepolitik, Fachkräftemangel und Fördermaßnahmen für Innovation zu befragen. Besonders im Fokus stand die Automobilindustrie, die oft als "Herzstück des deutschen Automobilbaus" bezeichnet wird. Aktuelle Daten zu strukturellen Veränderungen oder Herausforderungen des Sektors lagen zwar nicht vor, doch die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit von Maßnahmen, die die Anpassungsfähigkeit der Region stärken und Investitionen anziehen.

Vertreter aller Parteien skizzierten ihre Vorschläge, während die Wirtschaft ihre Sorgen über den Arbeitskräftemangel und die Sicherung Baden-Württembergs als industriellen Standort äußerte. Diskutiert wurde auch, wie wirtschaftliche Umbrüche – etwa durch Digitalisierung und Nachhaltigkeitsanforderungen – die regionalen Branchen in den kommenden Jahren prägen könnten.

Das Forum bot Unternehmen die Möglichkeit, vor der Wahl direkt mit den politischen Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Die teilnehmenden Firmen erhalten damit ein klareres Bild davon, wie die Parteien zu wirtschaftlichen und industriellen Fragen stehen. Die Organisatoren hoffen, dass der Dialog zu politischen Weichenstellungen führt, die langfristiges Wachstum und Innovation in der Region fördern.

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